Noch genieße ich den Zauber meiner Jugend
Und scheint sie doch allmählich zu vergehen
"Doch bitte bleib, geh nicht"
Leis eine Stimme in mir

Dies zeitlose Vergnügen
Im kindlichen Spiel
Dies bebende Erblühen
Im jugendlichen Reiz
Unbändiges Verlangen
Genuss die Hülle
Neugier das Leben

Ich schau nach vorn
Die Schönheit vom Winde verwehrt
Der nackte, gebückte Leib
wie ein Baum im Winter
Ein Denkmal der Zeit
In Bedrängnis, die Vergängnis

Der Sand, der durch die Sanduhr rieselt
Jede Sekunde, die Minute wird, zur Stunde
Gedanken und Bilder
Erinnerungen in Melancholie getaucht

Dann Dankbarkeit
Und Hoffnung
Dass diese Blume, die noch ist
eines Tages wieder Blühen darf.


© P.Art.ULA


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In Demut an trüben Tagen

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