O Kanzler, mein König, so groß und so fein,
du sprichst von der Zukunft bei Sekt und bei Schein.
Das Volk steht im Regen und murmelt dabei:
„Die Rede war teuer, die Heizung nicht frei.“
O Kanzler, mein König, dein Plan ist famos,
er passt auf ein Banner, doch selten ins Los.
Du sagst: „Wir erneuern!“ Das Volk fragt beklommen:
„Wer hat denn das Alte zuerst mitgenommen?“
O Kanzler, mein König, du redest von Mut,
von Wandel, von Morgen, von allem, was gut.
Das Volk zählt die Münzen und merkt ziemlich schnell:
Die Hoffnung ist groß, doch die Rechnung ist hell.
O Kanzler, mein König, regier uns nur sacht,
sonst wird aus dem Aufbruch Verwaltung gemacht.
Denn wer nur verkündet und selten versteht,
merkt meistens zu spät, wohin Stimmung verweht.
Niemals werde ich dich hassen,
oder dir an die Gurgel fassen,
du,Neger,Edeljude oder Ultrachrist,
weil du mein ewiger Bruder bist;
Sie wollen,dass wir uns bekriegen,
und das wir für sie mordend [ ... ]
Die Poesie des Summ! Summ!
Summ der Bienen. Das Tralalala
als die Wahrheit der Welt. Der
Urschrei der Wolken als Weckruf
für den Kaffee. Die Sonne, die „Alle
meine Entchen“ singt. Und [ ... ]