es ist sieben uhr abends mitten im pott,
sie werden ganz still und beten zu gott.
seine häuser gefüllt , so dass jeder meint,
die welt sei so friedlich , im glauben vereint.
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all diese stätten, so hat es den schein,
laden zum rasten und nachdenken ein.
wer nachdenkt hat diese scheinheiligkeit satt,
der glaube findet auch anderswo statt.
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der muezin ruft , die glocke ertönt
warum wird der glaube des andren verhöhnt ?
statt diese nähe zu gott zu geniessen ,
würd man andersdenkende gerne erschiessen.
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dabei sollten die religionen
die menschen mit missionaren verschonen.
jeder denkt daran, besser zu sein,
das macht euch nicht grösser ,
nein, eher ganz klein.
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macht euch gedanken ,um sieben im pott,
ihr betet doch alle zum gleichen gott .
eure oberen streben nach macht , geld und ruhm
und treiben das fussvolk ins märtyrertum.
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ob zarathustra , manitou oder allah ,
der allmächtige ist für die ganze welt da.
religionen der erde , schafft euch neuen glanz,
durch weniger zorn und mehr toleranz....
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.