Es war ein Tag aus bleichem Grau,
die Stunden schwiegen, stumm und schwer,
kein Lied, kein Ruf, kein warmes Blau,
nur leere Wege – innen, leer.
Die Welt lag still in müder Hand,
als sei sie aus Gedanken Sand.
Kein Ziel in Sicht, kein Stern, kein Plan,
nur Fragen, die der Wind vergramt.
Ich sprach zum Spiegel: Wer bin ich,
wenn alle Bilder brechen?
Er schwieg – und dennoch sprach er nicht
vom Fallen, sondern: Wecken.
Denn unter Schmerz, so leis und sacht,
regt sich ein Flüstern, das erwacht.
Ein Same trotzt der dunklen Zeit –
er wurzelt tiefer, still und weit.
Die Tränen, einst aus Schwäche satt,
sind Tau, der neue Kräfte hat.
Die Wunden, die mich müd gemacht,
sind Fenster für das Morgenlicht.
So stehe ich, noch nicht ganz frei,
doch aufrecht zwischen Jetzt und Mai.
Der Weg bleibt schmal – das Herz wird weit:
Denn Hoffnung geht durch Dunkelheit.
Ich wollte einen Kommentar dazu
zaubern. Aber zur Zeit erlebe ich den
Horror: Kopfschmerzen! Gastritis!
Letzte Nacht eine Schlaftablette. Und
morgens aufwachen wie gerädert. Der
Tag am [ ... ]