Ich habe geweint, ich habe gelacht.
Habe tausende von Fehlern gemacht.
Mal hab ich gelernt, mal hab ich mich verarschen lassen.
Mal hab ich mit anderen gelacht und mal wurde ich ausgelacht.
Ich war stur, ich war nachtragend.
Ich war wütend, ich war enttäuscht.
Mal bin ich voll gesellig, mal will ich mit niemanden reden.
Mal bin ich total einfach, mal bin ich sehr anstrengend.
Mal hab ich aufgegeben und dann wieder von neu begonnen.
Mal hab ich überreagiert, mal war ich gelassen.
Mal hab ich die Kontrolle verloren, und mal wurde ich kontrolliert, von manipulativen Menschen.
Mal hab ich alles über mich ergehen lassen und mal hatte ich die Zügel in der Hand.
Mal hab ich mein Ziel aus den Augen verloren, aber nie meinen Willen.
Ich war immer ich, egal welche Emotionen sich bemerkbar machten.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Ein neuer Tag beginnt, noch unberührt und weit,
der frühe Wind verweht den Staub der Dunkelheit.
Stille füllt den Glanz, die Welt hält den Atem an,
weil im hellen Schein das Werden neu [ ... ]