Mir sind die Tränen fast ausgegangen.
Ich hätte dir noch so gerne ein paar wenige überlassen.
Damit du deine Angst wegweinen kannst.
Damit du das Salz deiner Seele schmecken kannst.
Aber ich brauche jede einzelne Träne für mich selbst, weil jede Träne die Zweifel wegspült, die Zweifel, die von der Welt gesät wurden, die Zweifel, über meinen Wert als Mensch.
Eine letzte Träne mag ich dir aber dennoch reichen, als letzten Gruß aus der Ferne.
Gehe sorgsam um mit ihr, lass sie nicht sinnlos vergehen.
Es wird wohl kein Wiedersehen geben, aber ein Dankeschön an dich sende ich hoch zu den Wolken.
Die Sonne wärmt mein Gesicht.
Ein guter Tag.


© [email protected]


2 Lesern gefällt dieser Text.

Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher

Diesen Text als PDF downloaden



Youtube Video



Kommentare zu "Eine letzte Träne, Mutter"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Eine letzte Träne, Mutter"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.