Am Anfang hatte ich folgende Frage:
Wie soll man sich eigentlich um seine eigenen Bedürfnisse kümmern, ohne egoistisch zu sein, während man gleichzeitig drauf angewiesen ist, dass andere sich um einen kümmern (Mensch ist ein soziales Wesen und so...), was man aber nicht einfordern kann oder irgendwie doch schon...
Das ergibt doch alles gar keinen Sinn.
Am Ende hatte ich das Bedürfnis, auf eine einsame Insel auszuwandern.
Dazwischen bin ich u.a. zu der Erkenntnis gekommen, dass Menschen zwar ein Rech auf bedingungslose Liebe haben, es aber nicht einfordern können, weil es halt faktisch unmöglich ist (was das erste Paradoxon ist), dass es per se nicht egoistisch ist, bedürftig zu sein, aber irgendwie dann wieder schon (zweites Paradoxon). Dann, dass Liebe als Erwachsener bedingungslos, aber doch nicht bedingungslos ist, also in dem Sinne, dass Bedingungen an Verhalten und Umstände gestellt werden, nicht an den Charakter der Person. Natürlich ergibt das total Sinn (auch, wenn es doch irgendwo auch wieder paradox ist) und ich wüsste auch nicht, wie das anders funktionieren sollte, da jede Gesellschaft Regeln braucht.
Die Frage ist halt nur, wie geht man damit um? Damit, dass man doch irgendwie nie so ganz man selbst sein kann, weil man doch irgendwie immer diese Maske trägt, dass man kein Arschloch ist? Vielleicht hat man ja mal gar keinen Bock sich zu fragen, ob man (gerade) ein guter Mensch ist? Hat man dann noch ein Recht auf Liebe, was man ja sowieso immer hat und gleichzeitig nicht hat? Erfordert das ganze überhaupt so wahnsinnig viel Arbeit?
(Die Tatsache, dass Donald Trump sich diese Fragen vermutlich nie gestellt hat und trotzdem mehrere Beziehungen hatte, lässt mich daran zweifeln...)
Die Stunden liegen still wie leere Räume,
ich falle aus den Fugen meiner Träume.
Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne
und trägt mich fort in namenlose Ferne.
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der letzte Brief er blieb wohl ungeschrieben,
als weißes Blatt zurück, doch inhaltsschwer.
Gleich Regentropfenwünschen die verblieben,
an glitzernd Scheiben, sehnsuchtsvoll doch [ ... ]
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld [ ... ]