ich habe mich versucht abzulenken die Tage, weil mich deine penetrante Anwesenheit fast erdrückt hat.
Doch als ich mich ins Auto setzte und ich erzählte das mein Herz wieder geheilt ist.
Habe ich gemerkt wie mein Tränenmacher mich am Hals packte, und er mir ins Ohr flüsterte, dass ich nur ihm gehöre.
Dieser Gedanke hat mich für einen kurzen Augenblick durcheinander gebracht.
Er war doch gar nicht da, also öffnete ich wieder meine Augen.
Guckte auf meine Hände, ich trug keinen Ring.
Aber dafür deinen Pullover, hat das gestern meine Albträume verursacht?
Heute trage ich ihn schon wieder, fühlt sich an als wenn du ganz nah bist.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]