Ich bleibe im Stillen verborgen, beobachte, was du offen zeigst. Weiß, dass es dich gibt, dass du fühlst, dass du lebst. Ich fühl mich dir nah, aus der Ferne. Für mich bist du die Musik in meinen Ohren, die Vorfreude auf jeden weiteren Song, den du in deine Playlist steckst. Vielleicht weiß ich wie du dich fühlst, vielleicht auch nicht. Es ist eine Momentaufnahme. Die Melodie deines Herzens. Die Texte übersetze ich für mich und hoffe, dass es eine versteckte Botschaft gibt. Ein Liebesbrief, ein zärtlicher Gedanke, musikalisch verpackt. Jedes Zeichen ist ein Gespräch ohne Worte. Wie schlau von dir, wie gut für uns. Sind wir mutig genug? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt? Vom Hören ins Fühlen, vom Träumen ins Handeln. Wir könnten uns trauen, einen Schritt wagen. Erneut das Risiko eingehen, verletzt zu werden. Ein Versteck ist schön, aber nicht für immer. Die Liebe will sich zeigen!
Wenn Worte wie Waffen durchs Netz sich verbreiten
und Lügen als Wahrheit uns blindlings begleiten,
wenn Stimmen sich heben, doch niemand mehr hört,
weil jeder den anderen im Eifer zerstört [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
In der Taverne, im roten Licht,
da saß ich lange und rührte mich nicht,
der Whisky brannte, der Abend war schwer,
und bald schon sah ich die Sterne umher.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]