Manchmal reicht ein Sonnenstrahl
um zärtlichst dich zu streicheln.
Manchmal genügt ein leiser Ton,
damit die Seele lacht.
Manchmal schmerzt das Herz so sehr,
ist tonnenschwer beladen.
Dann denkt man:
"Ich kann nicht mehr"
und ist am Verzagen.
Jeder stumme Schrei
entlässt die tausend Tränen,
die unsere Träume
mit in den See der Hoffnung nehmen.
In seinen Tiefen ruhen sie,
Dankbarkeit der Stille,
bis erneut ein Ruf ertönt,
trotzender Lebenswille.
Zaghaft,
mit Flügeln die ich fast verlor,
steigt ein neuer Traum empor
in den Abendhimmel.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]