Vier Meter. Wenn dich vier Meter von etwas trennen, was du am Ende bereuen könntest, es aber trotzdem tust, weil du in diesem aktuellen Moment keinen anderen Ausweg mehr siehst, dann hast du am Ende zwei Möglichkeiten.
1. Du wartest ab und versucht dich irgendwie doch noch vor diesem einen Fehler abzuhalten (ausgeschlossen, wenn in der Situation jedoch dein Verstand kaum noch arbeitet). Du versuchst dich abzuhalten und riskierst nichts
2. Du stehst einen Millimeter davor, lässt es einfach geschehen – und verlierst. Trägst Konsequenzen, die dir eigentlich noch mehr eine runter hauen, als die Situation davor. Aber dann hast du keine Wahl mehr...
Du probierst dich an Schadensbegrenzung. Bringt das nichts, lernst du dich damit zufrieden zu geben, was sich von selbst wieder zu reparieren vermag. Ohne eine Ahnung davon zu haben, wie lange das gut gehen wird. Wie lange es dauern kann, bis sich diese eine verhängnisvolle Situation vielleicht wiederholt. Ob sie es überhaupt tut.
Du stehst da und weißt eins ganz sicher. Das deine Selbstachtung irgendwo eingeschlossen in einem Loch liegt. Nur hast du sie jetzt auch noch geknebelt, so dass sie sich nur noch bemerkbar machen könnte, wenn du dir die Mühe machst, sie ausfindig zu machen und ihr gegenüberzutreten. Aber dafür hast du keinen Willen mehr. Nicht in der aktuellen Lage. Nicht mehr. Mehr als ein kleiner Versuch dich aufrecht zu halten ist dir nicht möglich.
Selbst verantwortlich.
Selbst verschuldet.
Selbstachtung schweigt.
Gänzlich.
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
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Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
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