Bleib mir untreu, mein Schatz, ich verreise!
Ich weiß doch, die Zeit heilt die Wunden.
Ich weise mich an und ab und ganz leise
habe ich unseren Rhythmus gefunden.
Allwissend, alldürfend, allweisend, ganz
unverfroren entdeckst du mich wieder neu.
Deine Augen sind blau und sie haben Glanz,
blauäugig bist du – und du liegst im Heu.
Du machst mich lebendig, erfüllst alles wie
eine Chimäre, ein seltsames Wesen.
Ich bin dir verfallen, ich schüttle die Knie
und ich bin niemals so glücklich gewesen?
Das Glück ist wie Glück ist: es scheint ja so
überaus effizient, beruhigend, cholerisch,
es weicht nicht zur Seite, es herrscht im Zoo,
schwebt über uns - ist wendig und sphärisch.
Wallen wir wollend, wenden uns zum „Hin“,
wandeln wir wesenhaft, wieder und jetzt.
An uns gebunden erschließt sich der Sinn.
Alles ist immer miteinander vernetzt!
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.