Meine Mutter steht im Garten, doch sie ist gar nicht vor Ort,
mein Vater geht im Hausflur, doch auch der ist schon längst fort.
Die blauen Blumen sind in Wirklichkeit eben kein Kleid
und der Schatten in der Türe ist auf keinen Fall bereit
mit mir ein Gespräch zu führen, denn was da ist bleibt stumm!
Ich hatte eine Wahnvorstellung und sowas ist sehr dumm (?).
Was gaukelt mir da die „Realität“ so an Spielarten vor?
Wie trügt der Schein? Was steht dahinter? Ich stehe wovor?
Was ist denn im Gestern Verrücktes oder morgen passiert?
Das ist doch egal, es kommt nur darauf an, daß man verliert:
den Verstand, die Übersicht, das „gesunde“ Empfinden –
doch, was nützt es dem Hirn, wenn alle Fakten verschwinden?
Diesseits und Jenseits, sind zu einer Einheit verschmolzen
(wie gut verstehst du ein Gleichnis, Intelligenzbolzen?),
im Tarnen und Täuschen, wie auf einem surrealistischen Bild…
Bist du unberechenbar dumm, oder so frei wie das Wild,
das im Bann seiner selbst durch Wälder gehetzt, über Wiesen
stolziert, hypnotisiert und befangen vom eigenen Sprießen?
Doch die Horizonte erweitern sich manchmal auch schnell,
wenn sich die Regionen des Seins überschneiden, wenn hell
eine Wirklichkeit eine andere durchdringt – transzendiert,
dann achte darauf, an welchem Punkt sich etwas verliert,
sich nicht entscheiden kann: bin ich echt, oder nur Schein?
Eines ist sicher: sei für alles offen, denn Menschen sind klein!
Groß ist die unendliche Welt der Symbole und Zeichen,
die weit über unser Verstehen, unser Bewusstsein reichen,
die uns integrieren in das reine neutrale Betrachten.
Du musst sie erkennen und du musst sie auch achten,
wenn sie deine Wege schleierhaft kreuzen, dich begrüßen –
lehn‘ keine Geister ab, die dich mit dem Kopf auf sich stießen.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Regen von gestern ist lange getrocknet.
Meine Tränen trocknen langsam hinterher.
Ich schmecke salzige und süße Bilder der Erinnerungen.
Ich schaue meinem Spiegelbild tief in die [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]