Manchmal führt der Weg nicht ins Offene, nicht nach oben, wo Licht und Weite warten. Es gibt Treppen, die sich nach unten ziehen, Stufe um Stufe, wie ein Gang ins Ungewisse. Das Holz knarrt, der Atem hallt, und jeder Schritt klingt lauter, als er sein dürfte.
Die Dunkelheit wächst mit der Tiefe, und doch spüre ich, dass sie nicht nur Leere ist. Sie ist dicht, schwer, beinahe greifbar ein Raum, der mich prüft, aber auch birgt. Jede Stufe zwingt mich, langsamer zu werden, genauer hinzusehen, ehrlicher zu atmen.
Und während ich tiefer sinke, merke ich, es ist nicht die Tiefe, die mich verschlingt. Es ist die Tiefe, die mir zeigt, dass in mir mehr Platz ist, als ich glaubte, ein Raum der nicht von Angst gefüllt sein muss, sondern von Erkenntnis.
So wird das Hinabsteigen kein Fall, sondern eine Begegnung. Kein Verlorengehen, sondern ein Erinnern daran, dass selbst Dunkelheit eine andere Art von Licht in sich trägt, eines das man nur unten finden kann.
„Manchmal führt der Weg nach unten, nicht nach oben. Doch die Dunkelheit birgt keine Leere, sondern eine andere Form von Licht, wer hinabsteigt, begegnet nicht dem Verlust, sondern sich selbst.“
Einen Tag die Stadt entdecken. In
Cafes sitzen. Mit Leuten reden. Auf
dem Lachen fliegen. In Geschäften
stöbern. Mit Hemden feiern. Und die
Zeit fühlen. Und sehen wie das Leben
gibt.
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den [ ... ]
Teil 1: Das Erwachen
I. Der unauffällige Tod
Der Kaffeeautomat in der Küche von Leo Aschenbrenner war ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er mahlte die Bohnen mit exakt 62 Dezibel, regelte die [ ... ]
Gar mühsam mich die letzte Nacht begrüßte,
was leider nicht den Schönheitsschlaf versüßte.
Jetzt seh' ich aus wie eine Nebelkrähe,
getraue mich noch kaum in meine Nähe.