Sie ist nicht laut. Sie drängt nicht, sie verlangt nichts. Und doch ist sie da, stetig, ein leiser Puls, der alles trägt. Ein Herzschlag, der durch die Stille zieht, durch Atem, Gedanken, Momente, unaufhörlich, unübersehbar für den, der achtet.
Sie bewegt sich wie ein unsichtbarer Strom, berührt alles, ohne es zu erzwingen. Freude, Sehnsucht, Vorsicht, alles fließt durch sie, alles wird gehalten, alles getragen. Sie ist verborgen und gleichzeitig spürbar, leise und doch mächtig.
Und wer in dieser Stille verweilt, erkennt, In ihr liegt alles, was bleibt, wenn alles andere vergeht. Sie ist die Kraft, die alles zusammenhält, das unsichtbare Band, das Herz und Tiefe verbindet.
„Sie kommt leise, fast unbemerkt, und durchzieht jeden Moment. Unsichtbar und doch spürbar, ist sie das Band, das bleibt.“
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.