Im Sog des Alltags, gefangen im Stress.
Er hält dich wach, Stromschläge permanent. Überladen das Gefühl, ständig präsent. Stresshormone peitschen dich an. Unterschwellige Suggestion, schlechtes Gewissen. Hormonrausch, bist ist auf Droge, mit endogenen Substanzen. Der Sympathikus reitet Rodeo in dir. Ohnmächtig funktionierst du automatisiert. Fehler machen nicht gestattet, ohne Akzeptanz. Zeitvorgaben unrealistisch, Hektik vor Qualität. Optimierungsprozesse komprimieren den Aufwand, in den Köpfen, der an Realitätsverlust erkrankten Theoretikern. Automatisierte Abläufe erschweren durch virusgeplagte IT-Lösungen deinen Alltag. Leere Versprechungen hallen durch den Raum. Westentaschenpsychologie auf Hochschulniveau glättet die Wogen. Danach, keine Stille, nur Rauschen. Gelegentlicher Tinnitus begleitet dich durch den Abend. Der Film läuft weiter, ungewollt. Erholsamer Schlaf, durchkreuzt von Phasen der Viglianz, ist schon lange Traumdenken. Der moderne Sklave erwacht am Morgen durch die innere Uhr. Die Angst zu verschlafen ist evolutionär geworden, im Rausch der Stresshormone.
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold –
glänzend, sicher, makellos.
Doch sie sehen nicht,
wie viele Vögel darin ihre Flügel brechen,
wie manche sich gegen die Gitter werfen,
bis sie [ ... ]
Singe ein Lied.
Und Du weckst den Clown in Dir.
Höre ein Herz.
Und Du weckst das Kind in Dir.
Male ein Meer.
Und Du weckst den Traum in Dir.
Bleibe ein Denker.
Und Du weckst den Zirkus in [ ... ]