ich bin dort, wo der Nebel sich im Licht auflöst. Über den Bergen, in einem Land wo es jedes Jahr mehr Bäume gibt. Heute regnet es im November. Graue Totalität. ich suche zwischen den Ritzen der Sekunden nach dem Sinn. Letztes Jahr warst du auch schon weg. Ich erinner mich gerne an die Zeit, bevor du alles mitgenommen hast. Es war ein Fehler dir zu folgen. Aber mein Herz hat es nicht anders gewollt. Ich musste die Wahrheit mit eigenen Augen sehen und hören und am Ende auch spüren. Es tat sehr weh in der Mitte. Ich habe dieses Jahr viele Menschen verloren und es fühlt sich an wie erfrieren. Es ist wirklich ziemlich kalt um mich geworden. Wärme und Nähe sind sich sehr ähnlich. Nähe fühlt sich warm an und du warst auch warm als du gesagt hast das du es liebst. Gerade schwitze ich in der Badewanne aber das ist eine andere Wärme, sie ist weniger echt, weniger flauschig. Du warst wie ein bunter Traum habe ich immer wieder gesagt und heute ist die Erinnerung an dich wirklich wie die an einen Traum. Sie nimmt weniger Raum in mir ein, weil nur noch Bruchstücke hängen geblieben sind und wird unscharf wie ein alter Film.
Das tiefe Denken
deines Herzens
streichelt sanft
die Aura
meiner
geschundenen
Seele,
bettet sie
seelenweich
in den
Kreislauf
deiner Gedanken
und
trägt sie
behutsam
durch
die [ ... ]
Wenn einem die Traurigkeit nicht von der Stelle weichen will, vergleichbar mit einem streunenden Hund von der Straße, der nur ein bisschen Liebe und Aufmerksamkeit für sich beanspruchen möchte, [ ... ]
Sie band sich das Kopftuch und die Schürze, nur die Schuhe konnte sie sich nicht binden wegen ihres dicken Bauches. Bald würde das zweite Kind kommen, und sie und Peter waren schon [ ... ]