...er rieb sich auf in inneren Widerständen...es war nicht die Vorstellung,wie er sein wollte,oder zu sein hatte...es war die Krux,wie ihn die Anderen sehen sollten...so wollte er sich etwas erschaffen,das sein Publikum,die Anderen,für gut befänden...das er damit seine Macht abgab...die Macht der freien Gestaltung,war ihm nicht bewusst...er wollte ein Bild erschaffen,von sich...ein Bild,das dem Großteil derer,die ihn "kannten",genehm sei...so hatte er sich an die Welt verkauft...und war nun ihr Schuldner...denn es ging ihm nicht um das wahre und echte...es ging ihm um den Schein...das Scheinbare...hinter dem er sich verstecken würde können...so glaubte er...das er ein Fremder wurde,in sich selbst...ein herrenloser im eigenen Haus...ein Landstreicher seiner Seele,so er eine hatte....war ihm entgangen...und so verbrauchte er seine Energie...nutzte sich innerlich ab,bis er stumpf wurde...zu stumpf für echte Gefühle...zu grob für eine feinsinnige Empfindung..er war tot...und keiner merkte es!
Einen Tag die Stadt entdecken. In
Cafes sitzen. Mit Leuten reden. Auf
dem Lachen fliegen. In Geschäften
stöbern. Mit Hemden feiern. Und die
Zeit fühlen. Und sehen wie das Leben
gibt.
Du gehst durch die Ränder der Nacht,
wo dein Atem einst schwer war
und jeder Schritt tiefer führte.
Doch ein stilles Leuchten
dringt durch die Risse der Dunkelheit
und öffnet den [ ... ]
Teil 1: Das Erwachen
I. Der unauffällige Tod
Der Kaffeeautomat in der Küche von Leo Aschenbrenner war ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Er mahlte die Bohnen mit exakt 62 Dezibel, regelte die [ ... ]
Gar mühsam mich die letzte Nacht begrüßte,
was leider nicht den Schönheitsschlaf versüßte.
Jetzt seh' ich aus wie eine Nebelkrähe,
getraue mich noch kaum in meine Nähe.