perspektivlos erwach ich in den tag - stumpf und kraftlos heben sich dann meine (augen) lider und ich blick gedämmt und müde, hinter meinem seelenvorhang- in den schönen sonnentag...
auf den straßen reges treiben, auch die kinder schauckeln wild, als wenn nichts gewesen war...
krampfhaft - kippt mein kreislauf und verlangt von meim verstand -
die erinnerung an das, was war -
möglichst schnell aus dem gedankenkarusell, wegzublinzeln -
nicht dran denken!
sonst wird das heute wieder wie ein toter tag, in meinem seelenweltraum rücken
und mich ganz starr
erfrieren lassen an den kalten brocken, die sich aus meinem herzen lösen...
und aus meinen augen kullern - meine wangen glitzern nass...
Tage stehn in matter Trübheit,
kein Sonnenstrahl, der mich erfreut,
Stunden schleichen sacht und leise,
nur Krähen ziehen ihre Kreise,
weil man ihnen Futter streut,
zum Überleben in der [ ... ]
Der Tag beginnt mit falschem Licht,
das grell durch blasse Lider bricht.
Die Zeit steht still im Glas von gestern,
wo sich Staub und Geist verschwestern.
Ein Herz hängt an der Wand!
An einem Tag redet es.
Am andern Tag ist es ruhig.
Mal singt es ein Lied.
Und mal spielt es Schach.
Dann lacht es die Vase an.
Und dann küsst es die Uhr.
Ein Herz [ ... ]