„Befinde mich am nördlichen Polarkreis. Letzte Nacht ist Schnee gefallen.Nun ist es kalt, windstill. Eisschollen versperren die Wildheit des Meeres in der Bucht. Draußen toben die Wellen der Gezeiten. Sie haben Angst, das Land nicht rechtzeitig zu erreichen. Am Ufer ist es still, keine Wellen, kein Wind, keine Eile, keine Botschaft. Zwischen dem einen und dem anderen, das Eis, das brechen kann, oder wachsen kann. Aber es kann nicht für immer existieren. Es verwandelt sich...."


© Adrian Waldhain


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