Eine Träne gilt dem Fisch,
der tot und hilflos auf dem Tisch,
eine weitere gilt dem Ei,
dessen warmes Nest vorbei.
Gedacht sei auch an den Salat,
der sich nicht ausgewachsen hat
und traurig schwimmt die gelbe Rübe
in ihrer gelben Soßentrübe.
Auch ihr sei Kummer angediehen –
das Fleisch muss noch ein wenig ziehen.
Es ist ein Stück vom armen Schwein.
Das gute Tier ist kurz und klein:
kommt aufgeteilt vom Fleischerladen.
Ein bisschen Wein kann jetzt nicht schaden –
es schwimmt die Freudenträne drin,
dafür, daß ich kein Menschenfresser bin.
Wo lebt Gott? Das ist die Frage!
Kein Denken mehr mit Maske.
Kein Wort mehr ohne Licht. Kein
Blick mehr mit Lügen. Kein Weg
mehr ohne Herz. Nur Klarheit.
Und das Leben ohne Wunden.
Und [ ... ]
Die Kerzen leuchten warm und hell,
Ein letztes Mal in diesem Haus, so schnell.
Familie kommt von nah und fern,
Ein jeder Blick ein kleiner Stern.
Die Kinder lachen, spielen froh, [ ... ]