Eine Träne gilt dem Fisch,
der tot und hilflos auf dem Tisch,
eine weitere gilt dem Ei,
dessen warmes Nest vorbei.
Gedacht sei auch an den Salat,
der sich nicht ausgewachsen hat
und traurig schwimmt die gelbe Rübe
in ihrer gelben Soßentrübe.
Auch ihr sei Kummer angediehen –
das Fleisch muss noch ein wenig ziehen.
Es ist ein Stück vom armen Schwein.
Das gute Tier ist kurz und klein:
kommt aufgeteilt vom Fleischerladen.
Ein bisschen Wein kann jetzt nicht schaden –
es schwimmt die Freudenträne drin,
dafür, daß ich kein Menschenfresser bin.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Ich baue seit 1977 Gedichte. Mal
bin ich da für Monate dran. Dann
mal nur für Tage. Sonst habe ich die
Zeit nur vertrödelt. In Cafes. Und in
der Stadt. Bin durch Strassen spaziert.
Und war [ ... ]
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]