Raum, um frei zu sein.
Raum für meine Gedanken.
Meine Gedanken sind frei.
Meine Gedanken haben Flügel.
Sie haben Schwänze und Schuppen und Krallen.
Sie haben Federn und Fell und Pfoten.
Sie fliegen und surren und spielen.
Sie spucken Feuer und Wasser und Licht.
Sie sind kurz und lang, hart und weich.
Sind groß und klein zugleich.
Sie sind grenzenlos, vereinzelt, zusammen.
Meine Gedanken hören nicht auf mich, auch auf sonst niemanden.
Ohren haben sie nicht.
Sie tun selten, was man ihnen sagt.
Sie tun, was sie wollen, kommen und gehen.
Einige bleiben.
Die wichtigen gehen nie wieder weg.
Sie freizulassen wäre vergebens.
Sie sind es doch schon längst.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Ich baue seit 1977 Gedichte. Mal
bin ich da für Monate dran. Dann
mal nur für Tage. Sonst habe ich die
Zeit nur vertrödelt. In Cafes. Und in
der Stadt. Bin durch Strassen spaziert.
Und war [ ... ]
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]