Wenn die Rückseite
der letzten Münze
alles spiegelt
was du bist.

Und dein Lieblings-Monster
unterm Bett
dir nicht mehr aus den Händen frisst.

Im freien Fall
wartest auf den Aufprall

Schlägst auf
bleibst unverletzt
Jetzt nur nicht wundern!
Das Beste kommt zuletzt.

Weil all der Reichtum
schön und nutzlos
ganz besonders
hell und wärmend brennt.

Und die zerstörte Brücke
hinter dir
kein Erbarmen
keine Rückkehr kennt.

Reise. Ziel unbekannt.
Erwacht. Hast dich endlich
selbst erkannt.

Dein Königreich,
dein Thron war
die ganze Zeit schon
unbesetzt.

Jetzt nur nicht ärgern.
Das Beste kommt zuletzt.

Vierzig Jahre Wüste
und du ertrinkst
in deinem Bett...

...in deinen eigenen Tränen.
Nein, der Teufel
ist nicht nett.

Im freien Fall
wartest auf den Aufprall

Schlägst auf
bleibst unverletzt
Jetzt nur nicht wundern!
Das Beste kommt zuletzt.


© hartmut holger kraske


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Beschreibung des Autors zu "Im freien Fall"

Nur das Polaroid eines flüchtigen Gedankens. Trotzdem eine Songtext.

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Kommentare zu "Im freien Fall"

Re: Im freien Fall

Autor: humbalum   Datum: 08.11.2025 22:06 Uhr

Kommentar: Hallo

Reichtum und leben. Das ist so ein
Ding. Ich hatte das Leben. So lange ich tun und machen konnte was ich wollte. Ich hatte jede Freiheit. Ich
konnte so einfach leben. Heute in Berlin. Und in drei vier Tagen in
Griechenland. Meine Kontakte zur Aussenwelt waren in Deutschland genial. Und waren nur da wenn mal
jemand aus Versehen an meiner Tür
geklingelt hat. So alle 20 Jahre. Sonst
mal Cafebesuche. Und der Supermarkt. Den Rest habe ich einfach vergessen. Jetzt wo ich öfter mit Leuten zusammen bin, ist es mir
wieder eingefallen. Der Rest war Sex und Frauen. Und die habe ich nur auf
Reisen kennen gelernt. Musik und
Kunst. Das heisst den ganz eigenen
Traum zu leben. Die Freiheit im Kopf zu finden. Und dann wird jedes Leben
einzigartig. Auch so wie ich es lebe.
Denn Kontakt habe ich zu Leuten.
Aber nur über Literaturforen. Und
in Cafes. Und dann kann die Stille auch sehr lebendig sein. Eine sehr
abenteuerliche Reise. Es ist einfach spannend das Leben auf die ganz eigene Art zu leben. Und die Leute
jeden Scheiss erzählen zu lassen. Freundlich zu lächeln. Und sich zu sagen: Was habe ich mit euren kaputten perversen Phantasien gemeinsam. Und mit dem Dreck in euren verblödeten Köpfen. Nichts aber wirklich gar nichts. Ihr widerlichen Ärsche. So ist das Leben.
Dann lernst Du manchmal eine Frau kennen. Nein! Du verliebst Dich manchmal. Und hoffst darauf das dieser jemand, nicht von der Scheisse dieser Welt infiziert ist. Und von noch keinen Fäulnisbskterien zerfressen wurde. Und der Kopf noch normal tickt. Und dann schlägt das Glück echt zu. Und Du triffst Sie. Die Sie. Und sie ist es. Das siehst Du einfach. So lalala!
Und der ganze Blödsinn, der Dir um
die Ohren geflogen ist war nicht umsonst. Neben all dem Wahnsinn gibt es noch so etwas wie Glück. So
mal ganz ins Blaue gesagt. Das Leben ist lustig. Da irgendwo zwischen all den Extremen liegt die Kunst. Der Satz. Das Lied. Das Gedicht. Und genau da lebt auch der Gott. Der Dir Worte Sätze Melodien und Lieder gibt. Du hast ihn geweckt. Mut Kraft Wahrheit Aufrichtigkeit weckt immer das Göttliche im Mensch. Die besten Lieder Sätze und Gedichte liegen dann einfsch so vor Dir. Und Du musst sie einfach nur nehmen. Also, ich denke, Du bist auf den richtigen Weg. Das Lied der Lieder liegt auch vor Dir. Nimm es einfach! MfG Klaus

Re: Im freien Fall

Autor: Hartmut Holger Kraske   Datum: 08.11.2025 22:38 Uhr

Kommentar: @Klaus; Danke, für Deine Worte! Die werden noch lange in mir nachklingen, lebe ich doch auch von den Erfahrungen anderer Menschen.

Schönes Wochenende!

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