Wir sind am Leben
und das nicht aus Zufall.
Das ist ja allerhand!
Ich lasse los,
lasse mich fallen,
über den eigenen Tellerrand

Sternenstaub ist, was wir sind
und waren...
Irgendwo dazwischen
Finger verbrannt.
Das ist das Leben - allerhand!
Niemand hat je Gott gesehen,
doch so mancher
hat ihn längst erkannt.

Ich brauch sie nicht mehr...
meine Brille.
Wenn ich halb-blind
in mein Glück reinstolper
ist es Gottes Wille.

Ich brauch sie nicht mehr...
meine Krücken.
Wenn ich krieche,
dann kann ich nicht stolpern.
Ich brauch nichts mehr.
Gott füllt die Lücken.

Ich brauch sie nicht mehr...
meine Plazebo-Wohlfühl-Pillen.
Wenn ich mich an mir nicht stoße,
dann muss keiner meine Wunden stillen.

Alles auf Anfang.
Ich kann mein Glück kaum fassen.
Der Rest des Lebens, Samstag!
Ich riech den Braten.
Hoch die Tassen!

Ich lauf den Marathon
für dich,
auf meinen Knien.
Ich mach mich leer für dich
du füllst mich aus,
hast mir verziehen.

Gott, ich bin hier!...
Ein vergilbter, zerrissener Papiertiger
Du bastelst daraus einen Flieger
dein Wind trägt mich
wohin du willst.
Hau mir eine rein,
ich habs verdient
wenn du danach
nur meine Wunden stillst!

Stopp meinen Irrlauf durch die Wüste,
lass mich fallen
über den eigenen Tellerrand.
Heut ist ein guter Tag.
Die Schuld getilgt.
Heut hab ich Gott erkannt.

Die Eltern längst begraben,
Eigene Kinder? Nein, zu spät!
Der Dummkopf frisst sich selbst
aus Selbstmitleid,
Der Weise erntet, was er sät.


„...und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“
1. Mose 1:2


© hartmut holger kraske


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Beschreibung des Autors zu "ÜBER DEN TELLERRAND"

Wem dürstet, der nehme das Wasser des Lebens umsonst:

http://downloads.gottesbotschaft.de/traktate/bruderhand/047-0-Wer-ist-Jesus-Deutsch-L.pdf

https://www.bibel-server.net/luther.mp3.neues.testament.html

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Kommentare zu "ÜBER DEN TELLERRAND"

Re: ÜBER DEN TELLERRAND

Autor: Angélique Duvier   Datum: 06.06.2022 15:38 Uhr

Kommentar: Wieder ein super Songtext von Dir, lieber Hartmut!

Liebe Grüße,

Angélique

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