1 Ein Sommertag, ich liege auf der Wiese.
Der Himmel blau, die Sonne strahlt mich an.
Die Glieder schwer, die Augen werden müde,
daß ich sie schwerlich offen halten kann.
Es fängt mich ein, ich sinke immer tiefer,
in jene Welt, die man Träume nennt.
Meine eigene Welt, die keiner kennt.
Und ich schwebe dort hin- schwebe dort hin,
wo all diese Menschen der Welt glücklich sind,
dort schwebe ich hin.
2 Dann sitze ich allein auf einer Wolke.
Die Erde unter mir, ich seh sie an.
Dort tut sich das, was nicht geschehen sollte.
Grausig Ding das man nicht glauben kann.
Unschuldstränen die die Welt begießen
und der Regen fällt überall hin
und der Sonnenschein ertrinkt darin.
Und ich schwebe dort hin- schwebe dort hin,
wo all diese Menschen der Welt friedlich sind,
dort schwebe ich hin.
Dort schwebe ich hin- schwebe ich hin,
wo die einfache Liebe von vorne beginnt,
dort schwebe ich hin.
Zwischenspiel ( Gitarre, Mundharmonika )
3 Ein Knall bringt mich zurück auf meine Wiese.
Dann wach ich auf und seh die Wolken an.
Der Donner wars, der mich nicht schlafen ließe.
Der Himmel grau, ein wilder Sturm begann.
Das Zittern auf der Haut, das mir noch bliebe.
Warum schwebe ich nicht, steh im Regen drin?
Warum schweben wir nicht gemeinsam dort hin?
Und ich sehn mich dort hin, sehne mich hin,
wo all diese Menschen der Welt friedlich sind,
dort sehn ich mich hin.
Dort sehn ich mich hin, sehn ich mich hin,
wo die einfache Liebe von vorne beginnt,
dort sehn ich mich hin.
Beschreibung des Autors zu "Dort sehn ich mich hin"
Vor 35 Jahren füllte ich eine Demokassette mit eigenen Liedern um sie nach einem Aufruf an einen Radiosender zu schicken. Sie wurde nicht gebraucht. Hier einmal ein Liedertext daraus :
Die Themen haben sich jedoch bis Heute nicht geändert...
wunderbarer Text, der sehr wohl auch heute noch zutrifft.
Übrigens, ich habe selber Liedtexte geschrieben, aber ob sie zu gebrauchen sind weiss ich nicht.
Liebe Bluepen, vielleicht lässt sich ja hier und da eine Passende Melodie finden.
Jede Stimmung und Thema brauchen ja ihren richtigen musikalischen Stiel.
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Ein Wort – ein Stein, ins Wasser gesetzt,
kaum fällt er, zieht er flüchtige Ringe,
die Zeit verwischt, was er verletzt,
verliert sich leise im Grund der Dinge.