Die Liebe
hatte eine Idee - ein Amen.
Sie befahl und es war;
Ihr Gedanke, er war.
Ge,
eine der Gestirne im Reich,
wurd' vom Licht auch verziehrt
mit Amen nach Amen nach Amen.
Jedes Amen
lebet, da vom Leben es stammt,
und alle waren Freude,
alle Seiten der Freude.
Das jüngste Amen -
Zwillinge ihrer Spezies sie war'n,
etwas primitiver
als die Kinder, die älter -
war berufen
zu beschützen, wen Ge bereits gebor'n,
und für jene zu sorgen
in Liebe, Perfektion.
Nach einer Zeit
der am Tiefsten Gefallene sprach
zu der passiven Hälfte,
und sie kam seiner Lüge nach;
denn nun ist es so,
dass die Freiheit nicht die Freiheit wär',
hätt' Sie nicht jedem
gegeben die Wahl,
und sie war'n nicht bestimmt,
zu unterscheiden Gut von Schlecht,
und dies' Kind wollte es wissen,
bat den Feinde, den Unterschied ihr zu erklär'n,
und das Wissen ihres
teilte sie mit ihrem Zwilling dann.
Diese Spezies hatte
es für's Erste vergeigt.
Sie wusste zuviel,
und einmal gefallen gab sie's immer, immer weiter.
Jetzt muss sie es überwinden.
Das erste Duo hat's geschafft;
somit steht Ihr erneut vor der Entscheidung:
Leben oder auf ewig verdammt?
Ihr habt nicht mehr lange Zeit
für die Einzig Richtige Wahl.


© Chiara Lo Giudice


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Beschreibung des Autors zu "Γένεσις - Genesis"

akustisches Ethno-Lied




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