Die Kindertage sind vorbei,
was einmal war, das brach entzwei,
ist nur noch Traum in deiner Nacht,
hat sich ganz leis’ davongemacht.
Die Schätze aus der alten Zeit,
sie tragen dich ein Leben weit,
Erinnerung wiegt manchmal schwer,
ist wie das große, weite Meer.
Dein Lieblingsbuch, von Robinson,
dein kleiner Schatz im Schuhkarton,
dein Teddybär mit einem Ohr,
das er bei einem Streit verlor.
Dein erstes Rad, du warst so stolz,
das kleine Boot aus buntem Holz,
und auch der Kompass, den du fast
am nächsten Tag verloren hast.
Du kannst sie alle wiedersehn,
die einen bleiben, die andern gehn.
Die alten Wünsche, sei nicht bang,
sie bleiben dir ein Leben lang.
Die Höhle unterm Eschenbaum,
verdeckt von Laub, man sah sie kaum,
dort warst du stets für dich allein
und konntest Räuberhauptmann sein.
Der Platz im Wald gehörte dir,
wie lang warst du schon nicht mehr hier?
Die Bäume wuchsen himmelhoch,
als du ein Kind warst, weißt du noch?
Der Stern, der nachts am Himmel stand,
das Morgenrot, wie Feuerland,
das Froschkonzert, das Boot am Fluss,
und dann verliebt, der erste Kuss,
der Drachen, den du selbst gebaut,
so stolz hast du ihn angeschaut.
Du wolltest einfach mit ihm fort und
bliebst dann doch für immer dort.
Du kannst sie alle wieder sehn,
die einen bleiben, die andern gehn.
Die alten Träume, sei nicht bang,
sie bleiben dir ein Leben lang.
Die Kindertage sind vorbei,
schau nicht zurück, komm, gib sie frei,
der Wind trägt sie ganz leis’ davon,
wie einen bunten Luftballon.
Die Schätze aus der alten Zeit,
Erinnerung macht Leben weit,
was einmal war, das brach entzwei,
die Kindertage sind vorbei.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Ich baue seit 1977 Gedichte. Mal
bin ich da für Monate dran. Dann
mal nur für Tage. Sonst habe ich die
Zeit nur vertrödelt. In Cafes. Und in
der Stadt. Bin durch Strassen spaziert.
Und war [ ... ]
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]
Vor langer Zeit
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Erst später spürte ich,
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Inzwischen haben sich
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