[Strophe 1]
Der reiche Mann,
er hat’s nicht leicht.
Denn wenn das Volk
ihm stünde gleich.
Wär’ all sein Glanz,
sein goldenes Leben
nur Staub, vergänglich,
ohne Macht, die ihm gegeben.
[Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Denn all sein Gold
kommt aus den Armen —
aus ihrem Fleiß,
aus ihren Narben.
[Strophe 2]
Er lebt davon,
dass andre schuften,
dass viele hungern,
nach Armut duften.
Er fürchtet nur,
dass eines Tages
das Volk erkennt
die ungerechte Lage.
[Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Denn Reichtum wächst
aus Blut und Fleiß, von fremden Händen —
und fällt, sobald
"die Armen’" es endlich wenden.
[Bridge]
Die Mächt’gen zittern,
Regierungen schweigen —
denn Gleichheit lässt
die Kronen, nicht mehr steigen.
[Final‑Refrain]
Was hätt’ er dann
noch für ein Leben?
Müsst’ er dem Volk
etwas abgeben…
Die Angst vor Recht
und Gleichheit brennt —
weil Reichtum fällt,
wenn das Volk, die Ungerechtigkeit erkennt.
(Die Ungerechtigkeit erkennt)
(Die Ungerechtigkeit erkennt)
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