Bin ich das Leben, oder der Organismus, der es beendet.
Ich kann die Augen nicht mehr öffnen.
Ich will die Augen nicht mehr offen halten, denn ich habe die Hölle gesehen.
Das Leben scheint mich grundlos besitzen zu wollen.
Dabei schreie und flehe ich um Verzeihung.
Die Hölle raucht vor sich hin.
Gefährlich, heiß und brodelnd.
Bei jedem offenen Auge gibt es einen neuen Fehler und eine neue Geschichte, die unbedingt brennen müssen.
Es zerreißt meine Haut, meine Seele und mein kaltes Herz, tief im inneren meiner Verborgenheit.
Ich entdecke kein Lächeln, kein Glück und kein Element der Liebe.
Das wachsende Blut, in der Erkenntnis, des Unglückes steigert sein Ziel mich weiter leiden zu lassen.
Die Hälfte meines Körpers ist schon schwarz.
Bei jedem Schritt, den ich gehe, zerfalle ich weiter und weiter.
Bei jedem Schritt verliert mein Körper die Krümel seiner Selbst.
Bald werden nur noch blutige Fetzen meines Herzens auf der Straße liegen bleiben.
Die Hölle wehrt sich dagegen.
Das Feuer will mein Herz einfach nicht töten.
Mein Weg dorthin hat kein Ziel.
Mein Weg dorthin beschreibt nur meine Flucht.
Doch keine Ahnung wohin ich rennen soll.
Ich sehe überall nur das Selbe.
Die Hölle.
Immer wieder will sie nach mir greifen, doch ich werde scheinbar immer stärker.
Doch ich kann nicht länger wach bleiben.
Ich kann nicht mehr stehen.
Ich kann nicht länger kämpfen.
Ich lasse mich einfach fallen.
Mal sehen wo ich wieder aufwache....


© Mysterium


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