Lucia kam nicht als Heldin ins Tal. Eher wie jemand, der unterwegs zu viel Wind geschluckt hat und trotzdem noch steht. Auf den letzten Metern merkte sie: Dieser Ort riecht nicht nach [ ... ]
Sie merkte es immer zuerst am Licht, nicht an Geräuschen, nicht an Schritten, sondern daran, dass die Flammen sich einen Hauch zu brav benahmen, als hätten sie plötzlich Manieren gelernt und [ ... ]
Der 1. Januar war diese Art Stille, die nicht beruhigt, sondern betäubt: draußen war die Straße leer, drinnen brummte der Kühlschrank, und selbst das Licht wirkte [ ... ]
Heute will ich sehen, wie ich glänze, und ob ich mir noch gefalle. Der Spiegel ist groß genug, um mich ganz zu zeigen. Nicht in Teilen, nicht in Urteilen. Ich stehe nackt davor, [ ... ]
Ich lief schon eine Weile an dieser Küste entlang, allein genug, dass sogar meine eigenen Schritte mir irgendwann zu viel wurden, und als ich aufhörte, sie zu zählen, merkte ich erst, wie sehr ich [ ... ]
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Drei Katastrophen zum Preis von zwei, plus gratis Bonus‑Angst vor der Zukunft.
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Am zweiten Advent beschloss Lisa, dass sie dieses Jahr alles „entspannt“ machen würde.
Keine großen Pläne, kein Perfektionsdrang. Nur Kerzen, ein paar selbst gebackene Plätzchen, gemütliche [ ... ]
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Es kam mal vor, da kam mir zu Ohr,
ich solle andere Leben achten,
so wie sie es mit meinem machten.
Doch ich war naiv und dachte nicht daran,
dass andere unterscheiden,
wer dazu gehört und [ ... ]