Der Regen von gestern ist lange getrocknet.
Meine Wangen trocknen langsam hinterher.
Ich schmecke Salz.
Ich schaue meinem Spiegelbild tief in die Augen.
Kann ich es annehmen?
Wollte ich nicht immer mehr?
Und wenn ja, warum?
Und wovon mehr?
Ich suchte immer nach dem Besonderen in mir, und erkannte das Besondere nicht in mir.
Kein Unkraut ist nur Unkraut, kein Kieselstein ist nur Kieselstein.
Beide spenden sie Schatten.
Und vieles mehr.
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.