Meine Gedanken fließen ins Uferlose.
Mein Herzblut fließt warm hinterher.
Ich liebe dich, hast du gesagt.
Mir blieb der Atem stehen.
Und ich fühlte in mich hinein.
Und zuallererst vernahm ich Schuldgefühle.
Aber auch Scham.
Konnte ich Liebe erwidern?
War es mir möglich Liebe zu fühlen?
War ich es wert, geliebt zu werden.
Konnte ich überhaupt wichtige Gefühle fühlen?
Und erwidern?
Und ich dachte an die klassische Konditionierung.
An diesen ganzen Bullshit der Welt. Der mich erreicht hat, ohne Widerworte.
Nun sitz ich hier, atme ein und wieder aus, und ich arbeite an den Widerworten, liebevoll und beobachtend.
Arbeite daran meinen Verstand zu verstehen, diesen tiefen Schmerz in mir Raum zu geben.
Und mein Herz sprechen zu lassen, wenn es um Liebe geht!
Ich sehe das Leben als Geheimnis.
Als Traum. Als Spiel. Als Reise.
Und ich weiss: "Die Augen! Die
Ohren! Die Worte!" Und die
Phantasie. Und das Denken finden
nur Gold. Mit etwas Mut. Mit [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
Ein jeder hat es schon erlebt,
dass trübe Zeit ins Leben dringt,
kein Sonnenstrahl den Himmel hebt
und still das Herz in Schwere sinkt,
indes das Auge leise weint.
Trilogie : Zyklus Licht und Schatten
Leise Bewegungen des Herzens
Diese drei Gedichte sind kleine Wegmarken eines inneren Jahres. Sie erzählen von der Wärme des Herzens, vom stillen Wunder [ ... ]