Wann finde ich das Herz, das mit meinem im Takt schlägt?
Ich sitze in meiner Klinik für Bekloppte mit zweieinhalb Zimmern und rede mit meinem Spiegelbild.
Es gibt mir niemals ein stumpfes Lächeln zurück. Es scheint, dass es lacht und gleichzeitig weint.
Das ist Liebe, habe ich oft gedacht.
Sie hat mich viele Male besucht.
Ich konnte oder wollte sie nicht festhalten.
War mir oft genug.
War mir oft zu viel.
Gab nie genug.
Es gab keinen freien Fall meiner Gefühle.
An das Schicksal glaube ich nicht. In der Dunkelheit würfeln die Götter um diese.
Die Kerzen brennen die Zeit herunter.
Etwas gab mir Herzschlag und Puls.
Etwas wollte die Liebe in mir.
Zahle noch die Raten der Vergangenheit ab.
Investiere in morgen.
Immer wieder noch.
Ich irre Tage durch das taumelnde Gelände
des unrunden Pulses,
durch ein Auf und Nieder ohne Takt,
wo Unrast wie dürres Laub
an meinen inneren Wänden schabt
und Glaubenssätze, [ ... ]
Es ist das Rundumuns, das oftmals uns bestimmt.
Egal dabei warum und auch zu welcher Zeit.
Einzig als Kind erscheint selbst Kleines uns so weit.
So vieles was für uns dabei doch [ ... ]
Wo er sich durch die Schichten fraß, entstand ein Riss – aber kein zerstörerischer. Es war ein feiner, seidener Spalt, eine Lücke zwischen dem, was gewesen war, [ ... ]
Dopamin-Schmetterling
Bunte Tragflächen fliegen über Tränen und Träumen.
Erinnerungen in Licht getaucht verlieren in der Traumwelt ihre Lebensfarbe.
Fliegen, bloß fliegen, bloß nicht das [ ... ]
Der erste Mensch mit einem Lächeln.
Er hat sich gesagt:
"Ich bin Pleite! Habe keine
Arbeit! Bin ohne Macht! Ohne
Freunde. Ohne Ansehen. Ohne
Denken. Und ohne Ehrgeiz. Und
ohne jeden [ ... ]