Da mußte in ihm doch einer sein,einer lauern,der nur darauf wartete herauszuspringen aus dieser Farce,aus dieser bürgerlichen,jedem wohlbekannten Erscheinung,Existenz.Denn dies war seine stete Hoffnung,das sich das Tier in ihm eines Tages befreien würde können aus der Umklammerung durch Angst und Gewohnheit.Jeder sollte sehen,wer da wirklich wohnt,im geläufigen Körper des T.M.
War es nun ein profanes Tier,instinktgesteuert,oder ein hochkultivierter Sonderling,der sich Jahrzehnte geschickt verbarg?!Er wusste,dieser Damm würde brechen müssen,sollte es für ihn jemals Erlösung geben.Das zu dürfen,unverfälscht,wahrhaftig die abgrundtiefe Seele an die Oberfläche zu spülen,sein Wesen zur Sonne kommen zu lassen,das war seine Vision von Freiheit.Und dann sollten andere über ihn richten,und nicht mehr er selbst...
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
Wir treiben still in Zwischenzielen,
solang die Nacht vorüberfließt.
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Nazi-Kurde in der Shishabar
Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Übliche: Shisha, Tee, Freunde, tiefe Gespräche im dichten Dampf. Ein Typ saß bei uns, den ich vorher noch [ ... ]
Die perfekte Sprache. Du redest
kein Wort. Aber sagst nur wichtige
Dinge. Und lässt die Augen reden.
Mit jedem Blick. Mit jedem Traum.
Mit jedem Weg. Und bist die Reise.
Und bist der [ ... ]
Eine Träne wollte man nicht sein,
nicht die Trauer zeigen ganz allein,
manchmal als Zeichen für Lachen,
wird man auch nur einmal machen,
ist vielleicht nur kurz mal zu sehen,
muß Wege über [ ... ]