Der arme Hund

Es war einmal eine Familie, die schaffte sich eine kleine Boxerhündin an die auf den Namen Asca hörte . Mit der Zeit wurde sie größer, war der Liebling der Kinder und besonders gern hatte Asca sein Frauchen. Sie schmusten viel und tollten herum. Legte sein Frauchen sich aufs Sofa, lag sie über ihr mi tihrer sabbernden Zunge und schleckte sie ab. Sie war einfach süß und zum knuddeln. Bald wurde Asca erwachsen , büxte aus und kam trächtig zurück. Es gab schon jede Menge Interessenten für die Babys in ihrem runden Bäuchlein. Alle freuten sich riesig darauf, nur nicht der Herr des Hauses. Er beschloß der Hund soll so lange in den Heizungskeller bis die Hundebabys abgeholt sind. Asca wußte nicht wie ihr geschah. In dem stickigen lauten Keller wo laufend die Heizung ansprang und Krach machte, wurde sie in einen Holzverschlag mit alten Decken gesteckt. Bekam ihr Futter, frisches Wasser und nahm ständig ab. Nach der Geburt der Babys durfte Asca wieder in die Wohnung. Nur,sie war nicht mehr der Hund wie man ihn kannte. Man sah die Rippen durch ihr dünnes Fell. Sie fraß nicht mehr.Ihr Vertrauen in die Menschen war getrübt. Die Frau ließ nichts unversucht um ihrem Liebling zu helfen. Kaufte Babynahrung, kochte Hühnchen usw. Der einfachste Weg wäre der zum Tierarzt gewesen. Das war allerdings unmöglich, weil der Hausherr kein Geld für Tierärzte ausgab. Irgendwann beschloss er, der Hund muß weg. Angeblich hatte ein Metzger aus dem Dorf eine Fam.in einem entlegenen Ort kontaktiert die Asca gerne aufnehmen würden und sich gut um sie kümmerten.Sie bat diesen Metzger ihr die Adresse und Telefonnummer zu geben. Das sollte sie alles später bekommen, erstmal müsse der Hund sich eingewöhnen hieß es. Also brachte der Herr des Hauses Asca zu dem Metzger im Dorf der ihn wegbringen wollte. Für die Frau war das alles unerträglich, aber sie kam gegen ihren Mann nicht an. Sein Wort war Gesetz und er hatte immer Recht. Nach Stunden meinte der Hausherr zu seiner Frau, komm, wir fahren mal ins Dorf. Mal sehen ob Asca schon weg ist. Sie fuhren die Strasse runter zu dem besagten Haus. Asca war an einem Seil am Treppengeländer festgebunden. Sprang vor Freude laut winselnd hoch als er das Auto erkannte. Dachte, endlich holen sie mich wieder nach Hause. Aber das Auto fuhr langsam an ihr vorbei ohne an zu halten. Diese Situation war für die Frau unerträglich. Wie sie später erfuhr, wurde Asca von dem Metzger erschossen. Sie hat dieses Erlebnis nie verwunden


© Erika Reinecke


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Beschreibung des Autors zu "Der arme Hund"

Es gibt Menschen die dürften keine Tiere halten. Tiere sind oft die besseren `Menschen. Auch Hunde haben eine Seele

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Kommentare zu "Der arme Hund"

Re: Der arme Hund

Autor: Kirsty Mc Callen   Datum: 05.07.2019 22:55 Uhr

Kommentar: Meiner Meinung nach ist der Grundgedanke der Geschichte wirklich gut. Man sollte den Menschen die Augen öffnen und Tiere als vollwertiges Familienmitglied ansehen, das man nicht weg gibt, wenn es "anstrengend" wird. Allerdings stoße ich beim Lesen auf einen gravierenden Fehler! Der Hund ist laut Geschichte ein Rüde - also männlich... wie kann der trächtig sein??? Eventuell an dieser Stelle überarbeiten und aus Asco eine Asca machen

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