Ihre Trauer stand gross in ihr. Irgendwann bestand sie fast nur noch aus Trauer. Irgendwann wuchs die Trauer aus ihr hinaus. Irgendwann waren die Trauer und sie so gross, dass alles rundherum sehr klein erschien. Irgendwann kam ein grosser Mann daher, und ihre Trauer wurde kleiner, wuchs zurück, schlüpfte in sie hinein. Irgendwann war die Trauer so klein und der Mann so gross. Irgendwann war die Trauer verschwunden. Irgendwann war der grosse Mann verschwunden, und die Trauer stand wieder gross in ihr.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]