Ich stehe mit dem Rücken zur Wand.
Alles um mich herum liegt im Nebel.
Mein Blick ruht auf dir...erwartungsvoll.
Bist nur eine Armlänge von mir entfernt,
doch ich zügel das Verlangen dich zu mir zuziehen.
Wir beide wissen,dass es nun geschehn wird.
Doch wer wagt den ersten Schritt?
Das verlangen nach deiner Nähe wird unerträglich.
Die Glut in mir wird weiter angefacht
durch deine durchdringenden, fordernden Blicke.
Die Atmosphäre glüht...
Du trittst näher...meine Knie werden weich...
Noch näher...mein Atem stockt...
Streichst mir das Haar von der Schulter
ohne meine Haut zu berühren.
Ich spüre deinen heissen Atem auf meinem Hals.
Mein Puls pulsiert...
Eine leichte Gänsehaut verteilt sich über meinen Körper.
Ich schliesse meine Augen und spüre den
warmen Hauch an meinen Lippen...
Mein immer schneller schlagendes Herz verzerrt sich nach berührung.
Meine Hände ertasten deine Hüften
und ziehen deinen Körper ,wie von selbst,
ganz nah an meinen.
Der Druck deines Schosses bringt mich zum erbeben.
Deine warmen ,weichen Lippen berühren ganz sanft die meinen.
Deine zärtlich-fordernden Küsse fliessen prickelnd
durch mich hindurch.Ich taste hinter mich,suche nach
dem Türknauf des Hotelzimmers öffne die Tür und.....
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Das leere Haus. Im Zimmer der
Löwen, leben jetzt Katzen.
Im Zimmer der Adler, leben jetzt
Spatzen. Im Zimmer der Hirsche
leben jetzt Hasen. Und alle sind
voller Bildung. Und alle sind [ ... ]