Der Albverein hatte lange gesucht, welchen Namen er sich beim diesjährigen Rollstuhlfahren geben sollte,...vielleicht die Albflitzer...
Alles war fertig, die grünen T-Shirts mit dem Logo angezogen, das Zelt am Stadionrand aufgestellt und jede Menge Fressalien ausgepackt und drapiert.
Dann ertönte die Stimme des Moderators durch die Lautsprecher: "Die Polizei ist die Startgruppe. Bitte auf die Plätze."
Die jungen Männer setzten sich teils in einen Rollstuhl, die anderen schoben diesen und liefen die Runden rasch auf der Aschebahn, und diese wurden gezählt. Es folgten weitere Gruppen, wie von Kolping, die Pfadfinder u.a. und die älteste Gruppe, der Albverein.
Schwer ging es bei diesen voran, selbst wenn sie Leichtgewichte in den Rollstuhl setzten. Aber damit zu rennen wie die Jungen, konnten sie nicht. Dafür hatten sie immer genügend Leute und neben Futtern wurden eifrig die Runden gedreht. Es ging weiter, 24 Stunden- ein Tag und eine Nacht lang. Da zeigten sie Präsenz.
Danach war das Rennen beendet und die Sieger wurden, mit viel Musik untermalt, im Stadion ausgerufen; es war die Polizei, welche die meisten Runden gedreht hatte, dann kamen die Pfadfinder und zuletzt der Albverein.
Und es gab Geld, nicht für die Sieger, sondern für Rollstühle, je nach Rundenanzahl von einer Firma gespendet.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]