Der alte Mann saß still in einen kleinen Zimmer im Pflegeheim.
In Gedanken blätterte er in ein Album voller Bilder.
Doch es war ihm schwer geworden an Früher zu denken.
Ein Leben voller Fehler und Entscheidungen.
Das Gute konnte er nicht mehr erkennen.
Ihm liefen die Tränen.
Eine Hand legte sich tröstend auf seine Schulter.
Ich kenne Dich...
Kommentar:Guten Abend Bernd ... Ein wunderschönes und starkes Gedicht. Die Anspielung auf die 'Jesu Hand' und die tröstende Geste vermittelt eine immense spirituelle Tiefe. Es geht nicht nur um Verzweiflung, sondern um die universelle Erfahrung des Trostes, der immer da ist, wenn wir ihn am meisten brauchen. Der letzte Satz 'Ich kenne Dich...' ist einfach meisterhaft und zerreißt einem das Herz. Liebe Grüße Janet
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Der grosse Zirkus! Der Kopf reitet mit
einem Traum. Die Hände greifen nach
den Sternen. Die Phantasie entdeckt die
Wahrheit. Und die Formel für das Glück.
Und der Tag trägt einen Hut. Und [ ... ]
Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch,
wo Schatten regieren wie leiser Hauch.
Gesichter verblassen im Neonlicht,
wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht.
Nudelauflauf.
Oh, mein seelenverwandter Nudelauflauf.
Gott sei Dank bist du keine Ameise.
Sonst würdest du das Universum verstehen...
So brauchst du keine Angst vor den Ratten im Garten [ ... ]