Der alte Mann saß still in einen kleinen Zimmer im Pflegeheim.
In Gedanken blätterte er in ein Album voller Bilder.
Doch es war ihm schwer geworden an Früher zu denken.
Ein Leben voller Fehler und Entscheidungen.
Das Gute konnte er nicht mehr erkennen.
Ihm liefen die Tränen.
Eine Hand legte sich tröstend auf seine Schulter.
Ich kenne Dich...
Kommentar:Guten Abend Bernd ... Ein wunderschönes und starkes Gedicht. Die Anspielung auf die 'Jesu Hand' und die tröstende Geste vermittelt eine immense spirituelle Tiefe. Es geht nicht nur um Verzweiflung, sondern um die universelle Erfahrung des Trostes, der immer da ist, wenn wir ihn am meisten brauchen. Der letzte Satz 'Ich kenne Dich...' ist einfach meisterhaft und zerreißt einem das Herz. Liebe Grüße Janet
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Warum ist mein Leben so voller
Wahrheit? Ich trinke Morgens
für Stunden Kaffee. Denke an
Märchen, Engel, Wunder und
Paradiese. Und Musik spielt im
Kopf. Und Tänze wecken den Tag.
Und [ ... ]