Hinter Lichtfassaden und neongelber Schattenfenster, sitzt die Einsamkeit alleine in einem Raum und singt leise ein Lied über das Weinen in die Dunkelheit hinein.
Die Tränen fallen silbrig glänzend und schwer in einen Tränensalzsee hinein, in dessen Wasserbild der Halbmond des Himmels gefallen ist.
Die Einsamkeit singt weitere Lieder über die Liebe, über Hoffnung und über die Traurigkeit.
Der Tränensalzsee wird zu einem Tränensalzmeer, das langsam in jeden Winkel des Raumes strömt.
In dessen Wasserbild erblickt die Einsamkeit nun auch die goldig glänzenden Sterne der Nacht, den aufgehenden gelborangen Sonnenball und tanzende Glühkäfer.
Die Einsamkeit erkennt, dass das Leben ein Schatz ist, den man nicht ausheben muss, der immer da ist und glücklich macht.
Auch wenn er hier und da wegen eines Tränenschleiers nicht gleich erkannt wird.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
Wir treiben still in Zwischenzielen,
solang die Nacht vorüberfließt.
Die perfekte Sprache. Du redest
kein Wort. Aber sagst nur wichtige
Dinge. Und lässt die Augen reden.
Mit jedem Blick. Mit jedem Traum.
Mit jedem Weg. Und bist die Reise.
Und bist der [ ... ]
Der Wind wirbelte unsere Seelen auf wie Sand.
Sand aus der Wüste,
Sand vom Strand.
Doch er legte sich und sank
indem er eine Melange hinterließ
ein Seelengemisch.
In welcher alles [ ... ]