Hinter Lichtfassaden und neongelber Schattenfenster, sitzt die Einsamkeit alleine in einem Raum und singt leise ein Lied über das Weinen in die Dunkelheit hinein.
Die Tränen fallen silbrig glänzend und schwer in einen Tränensalzsee hinein, in dessen Wasserbild der Halbmond des Himmels gefallen ist.
Die Einsamkeit singt weitere Lieder über die Liebe, über Hoffnung und über die Traurigkeit.
Der Tränensalzsee wird zu einem Tränensalzmeer, das langsam in jeden Winkel des Raumes strömt.
In dessen Wasserbild erblickt die Einsamkeit nun auch die goldig glänzenden Sterne der Nacht, den aufgehenden gelborangen Sonnenball und tanzende Glühkäfer.
Die Einsamkeit erkennt, dass das Leben ein Schatz ist, den man nicht ausheben muss, der immer da ist und glücklich macht.
Auch wenn er hier und da wegen eines Tränenschleiers nicht gleich erkannt wird.


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Kommentare zu "Hinter Lichtfassaden"

Re: Hinter Lichtfassaden

Autor: Wolfgang Sonntag   Datum: 23.08.2025 9:22 Uhr

Kommentar: Hallo l.Maja,
eine berührende Mischung aus Realität, Poesie und Melancholie.
Liebe Grüße Wolfgang

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