Ich würde so gerne mit den Wolken segeln.
Mich auf sie legen und meine Gedanken für tausend Minuten ruhen lassen.
Aber das geht noch nicht.
Stattdessen fallen Gedanken wie Schneeflocken in meinen Kopfstuhl.
Sie sind Blender, die mir das echte Leben vorgaukeln.
Sie sagen, ich sei gut oder eben nicht.
Diese Dualität macht mich müde und ich weiß, dass ich das nicht abstellen kann.
Ich habe einen so starken Hunger nach Achtsamkeit, Stille und nach mir selbst, diesem Selbst, das ich noch nicht klar erkennen kann.
Ich würde so gerne mit den Wolken segeln.
Einst lebte eine braune, große Stute auf einem wohlhabenden Reitergut. Sie war klug und lernte schnell, was ihr beigebracht wurde. Doch die Stute gehörte einem strengen Herrn, der sie unentwegt [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ich bin ein Schmetterling aus Glas,
Mit bunten Flügeln
Aus Glas.
Schillernd.
Vielleicht denkt ihr, das wäre instabil.
Weil Glas als instabil gilt.
Aber Glas fliegt nicht einfach weg. [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]