Der Sommerwind schmeckt schon jetzt ein wenig nach Herbstluft.
Bald fallen Blätter bunt ins Leere. Bedecken Wald und Flur, Wege und Wiesen.
Vögel werden der Kälte davonfliegen. – man sieht sie oft gar nicht, hört aber hier und da das aufgeregte Schnattern.
Und wenn es dann still wird, der Wind keine Puste mehr hat, die letzten Blätter gefallen sind und die Tiere verstummen, ist es beinahe wie ein Abgesang auf den Sommer, ein wehmütiger Abschied auf das Gewesene.
Im Leben ist Abschied ein stetiger Begleiter, kein Freund, aber ein stiller Vertrauter.
Es war der Tod, der mir gewahr,
ich sprach mit ihm, ganz wunderbar.
Vollkommen ohne Scheu im Traum,
so losgelöst, von Zeit und Raum.
Er war es auch der heute Nacht,
mir Eisesblumen [ ... ]
Ich bin nur ein Universum entfernt,
Von einem erfüllten Leben.
Nur ein Universum entfernt.
Und die beste Version meiner Selbst
War ich bei meiner Geburt
Oder werde ich am Sterbebett sein.