Der Sommerwind schmeckt schon jetzt ein wenig nach Herbstluft.
Bald fallen Blätter bunt ins Leere. Bedecken Wald und Flur, Wege und Wiesen.
Vögel werden der Kälte davonfliegen. – man sieht sie oft gar nicht, hört aber hier und da das aufgeregte Schnattern.
Und wenn es dann still wird, der Wind keine Puste mehr hat, die letzten Blätter gefallen sind und die Tiere verstummen, ist es beinahe wie ein Abgesang auf den Sommer, ein wehmütiger Abschied auf das Gewesene.
Im Leben ist Abschied ein stetiger Begleiter, kein Freund, aber ein stiller Vertrauter.
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Ich bin noch am Leben. Heute Morgen liege ich nur im Bett. Denke an Alles und Nichts. Trinke Tee. Warte bis der Tag lebt. Auf den Morgen. Und ich die Bäume sehe. Und den Himmel. Und die Sonne. Und [ ... ]