Wenn Eiskristalle zart und zerbrechlich wie Libellenflügel in den Seelenraum fallen, ist Winter im Menschenherzen eingekehrt.
Das, was den Menschen ausmacht, zieht sich zurück hinter inneren Grenzen, um dort zu verweilen, abwartend, weinend, schlafend, einem verletzten Tier gleich.
Das Herz aber will laut schlagen, will lieben und tanzen, will die Möglichkeit des Lebens für sich nutzen.
Und nach jeder Winterzeit folgt die volle Blüte des Lebens, ein Meer aus Farben, Sonnengelb für alle.
Das fast erfrorene Menschenherz wägt einen Neuanfang ab.
Die Sonne wärmt und sorgt für gute Bedingungen.
Und das Herz will laut schlagen, will lieben und tanzen, will die Möglichkeit des Lebens für sich nutzen.
Sommer im Menschen
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Ich bin noch am Leben. Heute Morgen liege ich nur im Bett. Denke an Alles und Nichts. Trinke Tee. Warte bis der Tag lebt. Auf den Morgen. Und ich die Bäume sehe. Und den Himmel. Und die Sonne. Und [ ... ]