Der Regen von gestern ist lange getrocknet.
Meine Tränen trocknen langsam hinterher.
Ich schmecke salzige und süße Bilder der Erinnerungen.
Ich schaue meinem Spiegelbild tief in die Augen.
Kann ich es annehmen, dieses Bild?
Wollte ich nicht immer mehr von diesem Gesicht im Spiegel?
Und wenn ja, warum?
Und wovon mehr?
Ich suchte immer nach dem Besonderen in mir, und erkannte das Besondere nicht in mir.
Dieses Besondere in jedem Stachel des Lebens.
Dieses Besondere, das jeder von uns in sich trägt.
Ein Name fällt ins flimmernde Licht,
getragen von Stimmen, doch kennt man ihn nicht.
Ein Flüstern wird lauter, ein Schatten wird groß,
und plötzlich erscheint etwas völlig [ ... ]
Noch hielt mich nicht der erste äußre Drang,
der mich beständig vorwärts treiben hieß;
im Takt der Pflicht verging mein früher Gang,
dem fremden Maß ich folgte, [ ... ]
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der Geier singt ein Lied.
Der Löwe fliegt zur Post.
Der Bär kauft ein Klavier.
Und die Sonne scheint.
Und die Welt spielt. Und
jeder Traum findet Gold.