Wieder geht ein Tag vorbei, und mein Hirn fühlt sich an wie Brei. Der Tropf von außen dröhnt mich zu. Mein Kopf fühlt sich benommen, so wie du. Ich weiß so viel, doch weiß ich nichts. Da wären wir wieder bei dem Nichts, diesem großen Wort der Tragik. Dem Regen lauschen in der Ferne, suchend nach deiner Energie. Doch durch den Regen fließt sie nicht. Deine Energie wird fortgewaschen, die Schuld des Bedauerns. Nichts als trübes Wasser, das die dunklen Straßen entlangfließt. Kein oranges Licht der Laternen. So schnell, wie es dort war, ist es schon zuhause vertrocknet und verdorrt an diesem ach so schönen Ort.
Allein an Bord sein, das wäre so fein. Aber es ist nichts. Nichts ist so, wie es ist. Es ist wie dieser Text: verwirrend, unkomplex. Wie eben nur ein Stück Text, nicht der Rede wert, vielleicht vom Verfasser verehrt. Niemand wird es dir erzählen. Nur du kannst es dir herausstehlen. Jedes einzelne Wort nimmst du davon fort, trägst es durch deinen Mund, spuckst es aus. Lässt den Klang erklingen. In welcher Emotionslage, kannst du selbst bestimmen?
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]