Er führte die Gruppe strikt, streng und konsequent. Die Teambefragung erfolgte über Karten, die jeweils ein Tier abbildeten und die Teilnehmer waren aufgefordert, jeweils eine Spezies auszusuchen, die nach ihrem Verständnis eine Führungsqualität ausdrückte.
Der stille und schüchterne Mitarbeiter wählte ein Krokodil und erklärte dazu, es sei wachsam, abwartend und würde eine Chance effektiv anpacken. Die umsichtige Sachbearbeiterin suchte sich ein Eichhörnchen aus, da es um das Sammeln von Informationen, Vorausschau und Rückhalt,- wie beim Anlegen von Wintervorräten ging. Eine Kreative wählte den Schmetterling, der für Wachstum in der Pflanzenwelt sorgt; so solle auch eine Führung für Wachstum sorgen, die Eigenschaft "Leichtigkeit" mitbringen und dass man sich gern von ihr führen lässt. Zuletzt kam der Leiter, der einen Wolf wählte und damit ausdrücken wollte: So führe er auch sein Rudel.
Doch dann kamen die Vorkommnisse in der Kirchengemeinde zur Sprache. Der Kirchturm war vor einiger Zeit von einem Betrunkenen bei Nacht bekritzelt worden. Und der Pfarrer hatte eine Schadensbeseitigung angeordnet...
Es gab viele "Ausrutscher": der Dampfstrahl konnte die Aluspuren nicht beseitigen und hinterließ unschöne Flecken, die angerührte Farbe des Malermeisters veränderte sich auf dem anderen Untergrund und passte nicht zur angrenzenden Farbe.
Zuletzt fiel ein Maler vom Gerüst und produzierte auch mit der Farbrolle einen Ausrutscher an der Kirchturmwand.
So wollte es der Pfarrer belassen, denn seinen Schäfchen predigte er auch, wenn sie wieder einmal Schwierigkeiten und Ausrutscher im Leben hatten.
Dennoch harrt der graue Kirchturm seiner nächsten Renovierung und dann werden alle Spuren mit einem Einheitsanstrich beseitigt.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen,
ein Strom aus Zeit, der uns umschließt.
Wir treiben still in Zwischenzielen,
solang die Nacht vorüberfließt.
Der rote Bus fährt täglich. Einmal am Nachmittag. Von hier aus zwei Stunden. In die große Stadt. Sonia fährt nicht. Wieder nicht. Sie bleibt an der Haltestelle. Im Häuschen. Genau wie im Dorf. [ ... ]
Der Nazi-Kurde in der Shishabar
Eigentlich sollte es ein entspannter Abend werden. Das Übliche: Shisha, Tee, Freunde, tiefe Gespräche im dichten Dampf. Ein Typ saß bei uns, den ich vorher noch [ ... ]
Die perfekte Sprache. Du redest
kein Wort. Aber sagst nur wichtige
Dinge. Und lässt die Augen reden.
Mit jedem Blick. Mit jedem Traum.
Mit jedem Weg. Und bist die Reise.
Und bist der [ ... ]
Eine Träne wollte man nicht sein,
nicht die Trauer zeigen ganz allein,
manchmal als Zeichen für Lachen,
wird man auch nur einmal machen,
ist vielleicht nur kurz mal zu sehen,
muß Wege über [ ... ]