In der Seele sitzt der Schmerz.
Die Leere, die mich frisst.
Die Einsamkeit, die meine Zeilen mit Worten füllt.
Oh, Seelenfrieden, wo bist du nun?
Ich rufe dein Wesen an, doch bekomme keinen Ton.
Die Melodie wohl ganz verspielt.
Der Tod mir ganz nah.
Gehe ich mit oder bleibe ich ganz allein?
Ich habe nie wirklich verstanden warum, doch die Seele ruft und es geschieht. Nie wirklich das Leben verstanden, im Hier und Jetzt nur gelebt. Nun sehe ich die Realität. Sie ist sehr kalt. Die Wärme nun vorbei.
Ich schreibe meine Zeilen, um zu verstehen.
Doch verstehe kein Wort.
Wie soll mich der Mensch verstehen, wenn ich mich selber nicht beschreiben kann?
Oh, Einsamkeit, die an meiner Tür klopft. Ich habe dich reingelassen, jedoch wusste ich nicht, dass du für immer bleibst.
Mit der Einsamkeit kam die Depression.
Wohl die schöne Schwester der Einsamkeit.
Kein Tag vergeht ohne sie. Beide Schwestern wohnen wohl für immer hier.
Oder nicht?
Es klopft wieder an der Tür.
Ich habe Angst zu öffnen.
Ich wage einen kurzen Blick.
Der Tod im schwarzen Gewand.
Das Toten- und Lebensbuch in der Hand.
Sucht vermutlich meinen Namen.
Kommentar:Liebe Esra,
Deine Worte haben mich echt traurig gemacht, weil sie so stark deine Not ausdrücken und weil sie mich an eine Zeit erinnert haben, in der ich ähnliche Momente durchlebt habe.
Und ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass nach der Dunkelheit das Licht folgt, ganz bestimmt.
Ich wünsche dir für die kommende Zeit, Kraft und Zuversicht.
L.MAJA
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Ich bin noch am Leben. Heute Morgen liege ich nur im Bett. Denke an Alles und Nichts. Trinke Tee. Warte bis der Tag lebt. Auf den Morgen. Und ich die Bäume sehe. Und den Himmel. Und die Sonne. Und [ ... ]