Er jagt die kleinen weißen Wolken über das blaue Himmelsland, einem Schäfer mit seinen Schafen gleich.
Heute Morgen hat er schon das Meer aufgeweckt und Welle für Welle einzigartig geformt, bis sie am Strand ein letztes Mal in die Luft sprangen, um dann zu sterben.
Später dann unterstützte er die Honigbienen bei ihrer Arbeit, indem er Milliarden von Blütenpollen auf das ganze Land verwehte, sodass neues Leben entstehen konnte.
Und kurz bevor dem Wind für heute die Puste ausgeht, schleicht er voller Vorfreude um die Häuser bis zu einer kleinen Gruppe von Kindern, die, wie auch schon an den letzten Abenden zuvor, mir Seifenblasen spielten.
Der Wind hob jede der zerbrechlichen Kugeln mit viel Gefühl in die Höhe, und bald schon spiegelten sich die Nachtsterne in ihnen.
Die Kinder standen mit offenen Mündern da und waren glücklich und dankbar für diesen Moment.
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.