Das Brudertum zum Tier erfordert Dezimierung der Menschheit und Rückgabe von Umwelt.

Zäune sind zur Zeit die einzige Methode - Reservate. Den Tieren einen ganzen Kontinent geben - Großinseln, Madagaskar - einen eigenen Planeten im All, ist utopisch. Die Vertiefung dieser Thematik erscheint dem pompösen Denken inadäquat, wie wenn man einen Grobentwurf macht und dabei ein spezielles Detail bis ins Einzelne durcharbeitet. Doch es ist vollkommen adäquat und in Gesprächs- und Reviewkreisen brainstormend offen zu diskutieren und nicht in verschwörerischen Hinterzimmern.

Zum Beispiel muß die Menschheit eine unerschöpfliche mineralische Ressource erschließen, die mit Wasser und Sonnenlicht primitive Lebewesen ausgiebig ernährt. Für dieses Projekt werden der Menschheit ein Promille der Landoberfläche und ein Promille des Wassers der Erde überlassen.

Kein Wasser der anderen 999 Promille dieser Erde darf von der Menschheit verwendet werden, sie darf das ihr zugewiesene ein Promille-Territorium nicht verlassen und keinerlei Luftverschmutzung begehen.

999 Promille des Erdballs sind sofort der menschenlosen Natur zurückzugeben. Die Menschheit verschwindet praktisch über Nacht daraus wie ein Spuk. Das ist das wahre Gegenbild zum globalen Atomdilemma. Es bedeutet die immerwährende Reduzierung der Menschheit im Sinne der Arche Noah und nicht für ein auserwähltes Volk, das danach die Erde wieder heuschreckenartig überschwemmt. Es bedeutet die Reduktion auf fünf bis zehn Millionen in stabiler Lebensform, ohne innerartliche Machtkämpfe und ohne Inselkannibalismus auf dem begrenzten Territorium.

Die Menschheit schafft sich durch Technik auf dem ihr zugewiesenem Areal eine Umwelt aus eigenem Verdienst, mineralische Stoffe mit Wasser, Licht und Mikroben in Biomasse umwandelnd, und gibt die Erde der Natur zurück.

Wir könnten aber auch in der christlichen Urgemeinde oder alternativ naturnah auf dem Bauernhof leben und die restlichen 999 Promille der Erde den Tieren überlassen. Die anderen Menschen sind Ungeziefer und gehören vernichtet. Wir ziehen uns auf ein Promille des Erdballs zurück und überlassen die Welt dem jüngsten Gericht. Aber es geht doch darum, daß die Gesamtmenschheit das rettende System realisiert und nicht die 144 Tausend Gerechten.

Die Erschließung von mineralischen Nährstoffen ist der eigentliche Evolutionsgewinn auf den Schultern unserer Tierahnen. Reduzierung der Menschheit auf das eine Promille dieser Erde entspricht dem Kleingruppenlebewesen von der Steinzeit bis zu den alten Griechen gegen den Wahnsinn der Zig-Millionen-Metropolen.


© Karl Hausruck


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Ist die Erde noch zu retten?
von hirschgulasch

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Kommentare zu "Wie die Erde zu retten ist."

Re: Wie die Erde zu retten ist.

Autor: Alf Glocker   Datum: 23.05.2020 9:20 Uhr

Kommentar: ...da pflanzen sich die meisten doch viel lieber zügellos fort, ohne zu fragen...

LG Alf

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