Einige Stunden später...



Traurig mitanzusehen beobachte Dalein die Menschen die sich gegenseitig versuchten vorzuspielen, ein normales Leben führen zu führen jedoch wusste jeder dass es eine Lüge war.
Hinter dieser Hülle aus Täuschung verbarg sich nur die Angst.
Ob Erwachsener oder Kind alle lebten sie in Angst durch das Wissen das das System sie in der Mangel hat.
Eben jene die an der Macht waren, die Daleins Leben zu diesem Rachefeldzug gemacht hatten, musste er aus dem Weg räumen.
Ein nebliger Schleier der Täuschung der jeden Teil der Stadt in der Gewalt hatte.
Als Dalein an die Morde des Systems dachte traten Flashbacks in seinen Kopf wie durch eine offene Tür und plötzlich war er wieder ein kleines Kind welches mitansehen musste wie die Tür seines Elternhauses aus den Angeln gerissen quer durch den Raum flog und zwei bewaffnete Männer durch den Eingang traten die ohne zu Überlegen abdrückten und die Todesschüsse für Daleins Eltern abgaben.
Nicht länger ertragend wehrte sich sein Geist gegen diesen Rückblick während sein Körper wie eine leblose Hülle weiter auf den Eingang des Systemgebäudes sah.
Die Männer misshandelten Daleins Gesicht und machten es zu dem was es heute war nur um ihm die Konsequenzen zu zeigen falls er nicht schweigen würde.
In alle Richtungen streckend zuckte Daleins rechte Hand ihre Finger in alle Richtungen.
Ein brutaler unmenschlicher Anblick doch in Wirklichkeit nur ein Reflex zur Bekämpfung dieser Rückblenden.
Ein altes Sprichwort schoss ihm in den Kopf: „Was dich nicht tötet macht dich nur stärker.“ und ließ diese innerliche Folter beenden.
Eine kleine Gruppe trat in Daleins langsam aus dem Haupteingang des Gebäudes in Daleins Sichtfeld, einen in weisen Anzug und blauer Krawatte gekleideten Mann mit einigen Bodyguards um sich herum.
Um die Aufmerksamkeit der Leute nicht zu erlangen begann der Maskierte langsam durch die Masse zu gehen immer mit dem Anzugträger im Blick.
Die Schritte fühlten sich so leicht an jetzt wo er sein Ziel direkt vor Augen hatte obwohl er seit mehreren tage nicht geschlafen hatte verging die Müdigkeit sofort mit dem Anblick seines Ziels.
Die Gruppe der Männer bewegte sich schnell was wohl heißen würde dass sie wichtige Geschäfte zu tätigen hatten.
Die Sonne ging langsam wieder unter und bald würden nur noch die Lichter der Stadt die dunkle Nacht erhellen.
Auf dem Weg der Männer kamen immer weniger Menschen entgegen bis es schwer wurde sich nicht zwischen den Menschenmassen entdecken.
Aufgrund dessen bewegte Dalein sich nahe an den Gebäuden in der Fußgängerzone in die sie gerade einbogen.
Er hielt einen etwas größeren Abstand als auf dem Platz um nicht auffällig zu wirken doch als sie um die Ecke bogen und Dalein kurz darauf in denselben Weg einbog waren die Männer verschwunden.
Schnelle Blicke ohne den Verbleib der Männer zu erkennen.
Da neben ihm! Ein leises Knacken. Sein Kopf wandte sich dort hin woher seine Ohren das Geräusch vernommen hatten und tatsächlich stand die Tür neben ihm einen winzigen Spalt offen.
Das Holz aus dem sie war hatte so geknarrt als sie geschlossen werden sollte.
Er sah sich dass Haus von außen noch kurz an bevor er es auf leisen Sohlen betrat.
Unmenschlich ohne jegliche Anspannung betrat er das Gebäude.
Die Tür hinter sich geschlossen ging Dalein den kleinen Hauptgang entlang.
Er vernahm Gespräche und versuchte sie zu orten.
Direkt über ihm mussten sie sein. Blut an der Mauer neben ihm.
Getrocknet und längst vergessen. Ein tiefer Luftzug unter der Maske die nun zum Boden sah. „Wie viele haben sie wohl auf dem Gewissen?“ sprach er leise zu sich selbst. Als er wieder aufsah konnte er eine Treppe hinter der Nächsten Tür sehen.
Sein Weg war klar.
Die Leere der zerstörten Psyche wurden wurden durch die Gedanken wie er die Situation anpacken sollte gefüllt.
Eine riskante Idee trat ihm in den Kopf.
Die innerliche Entscheidung getroffen klopfte er am Ende der Treppe angekommen an die Tür.
„Der Boss schickt mich.“rief er. „Dann komm rein wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“ antwortete eine Stimme von er anderen Seite der Tür während dort das Gespräch weiter geführt wurde.
„Die Tür klemmt irgendwie.“ entgegnete Dalein und rempelte gegen die Tür.
Als er langsame Schritt in seine Richtung kommen hörte ergriff ihn der Zorn gegen jene die ihm sein wahres Leben genommen hatten.
Der Zorn strömte durch seinen Körper und erfüllte seine Bewegungen.
Das gezackte Messer aus dem rechten Stiefel gezogen nahm er seine Pistole in die andere Hand und ließ das Magazin in den griff gleiten was ein befriedigendes Klicken von sich gab.
Die Tür öffnete sich und noch im gleichen Moment durchstach das Messer den Hals eines großen muskulösen Mannes in schwarzem Anzug.
Blut spritze auf die dunkle Maske als das Messer aus der Kehle des Opfers gezogen wurde welches nun Blut überlaufen zu Boden sackte.
Als sich Dalein durch die zusammengesackte Leiche ein Blick in den kleinen Raum bot setzte ein schneller Schritt ein in dem vier präzise Schüsse abgegeben wurden.
Der nächste Schritt wurde von dem Verlassen , Daleins Messers aus seiner Hand das sich in der Brust rechten Brust eines anderen Bodyguards wiederfand erfüllt.
Nach nur zwei Schritten stand er vor dem in Weiß gekleideten Mann und schlug ihm mit dem Schwung der Bewegung die metallene Faust ins Gesicht.
Dem zu Boden gebrachten Mann traf ein Fuß welcher ihn am Boden hielt in das schon blutende Gesicht.
Bis die noch lebendigen Bodyguards ihre Waffen gezogen hatten stand Dalein schon über ihrem Boss und zielte auf seinen Kopf.
„Denkt nicht mal dran!“ kam drohend eine Stimme aus der Blut bespritzten Maske hervor.
Schockiert und zugleich überwältigten von dem präzisen tödlichen Manöver Daleins legten sie ihre Waffen auf den Boden.
„Ich gebe euch eine Chance. Geht jetzt oder verlasst diesen Raum nie wieder!“
Der Mann der zum ersten Schritt in Richtung Tür ansetzte besiegelte das Schicksal aller in dem Raum Befindlichen.
Wie in einer zu leichten Schießübung schoss Dalein blitzschnell auf die nun unbewaffneten Männer und sah bei jedem Schuss seinem Gegenüber ins Gesicht.
Vier weitere Männer sackten leblos zu Boden deren Blut die Wand hinter ihnen mit Flecken zierte.
Kurz stillstehend um sein brutales Werk zu erkennen und zu realisieren was er getan hatte nahm er den Druck von seinem Bein das sein letztes lebendes Opfer auf dem Boden hielt.
Der Mann erkannte seine Gelegenheit genau und wehrte sich. Ein Schlag gegen den Fuß des Anderen ließ ihn aus dem Gleichgewicht kommen, zu Boden gegen die Wand knallen und die Pistole aus seiner Hand fallen.
Seine Gedanken verschwanden wie die Sonne am Abend als eine harte Faust auf die Maske nieder prallte.
Währen die Puffer im Inneren der Maske nicht gewesen wäre dies schmerzhaft ausgegangen, oder hätte er es überhaupt gespürt, bei all dem Schmerz den er in seinem Leben erdulden musste?
Noch eine Faust prallte auf seinen Körper.
Diesmal direkt in den Bauch auf die sofort ein zweiter Schlag folgte.
„Bist du fertig?“ ertönte aus der Maske als eine weitere Faust auf Daleins Körper niederregnen sollte.
Diese mit einem unmenschlich schnellem Reflex festgehalten, stand er auf während er das in seiner Metallhand befindliche Körperteil zusammenpresste.
Ein Schrei entglitt Daleins Opfer der all die Kraft aus dem Körper fortspülte.
Ein Tritt folgte in den Bauch des vor Schmerzen Schreienden der ihn quer durch den Raum an die befleckte Wand schleuderte und zu Boden sacken ließ.
„Wo ist dein Boss?“ schrie die tiefe Stimme unter der Maske während das Blut von ihren schwarzen Kanten auf den Boden tropfte.
„Oder ich lasse dich bis zu deinem Tod noch mehr leiden!“ sprach die Maske schnell und laut zu seinem Gegenüber.
„Niemand weis wo er ist. Wirklich niemand.“ entgegnete der Mann dem das Blut quer über sein Gesicht lief.
Die Maske schnaufte laut, packte sein Opfer am Kragen und hob es in die Luft.
„Okey Okey.“ schrie der Mann schnell während er in die starrende Maske sehen musste. „Auf dem Pad steht alles was die nächsten Tage über die Bühne gehen soll. Auch wo er sein wird.“
Er reichte Dalein ein kleines elektronisches Anzeigepad in Handgröße dass er aus der Innentasche seines Anzugs zog.
„Mehr wollte ich doch gar nicht.“ gab Dalein zurück öffnete die Hand welche den Mann nun fallen ließ und verpasste ihm eine Kugel in den Kopf.
Zufrieden den Mann sterben gesehen zu haben aber gleichzeitig überwältigt was durch seinen Kontrollverlust für eine Macht in ihn gekommen war.
Er steckte das Pad in eine der Innentaschen seiner Jacke als er mehrere Sirenen und deren erwidernde Schreie von unten vernahm.
Er sah aus dem mit Blut bespritzten Fenster und realisierte dass er sofort hier raus musste als eine Spezialeinheit der Polizei unter ihm gerade die Tür eintrat.
Er sah aus dem Fenster zu dem Dach auf der anderen Straßenseite und ohne lange zu überlegen steckte der die Pistole in den Holster trat einen Schritt zurück und sprang mit kurzem Anlauf durch das Fenster.
Die Zeit schien still zu stehen wie schon zu oft in den vergangenen Tagen, als sein Körper mit schützenden Armen vor der Maske durch das Fenster brach.
Die Glassplitter des zerbrochenen Fensters prasselten langsam auf die befüllte Straße. Alle Augen auf der Straße sahen zu dem Springenden über ihnen und hielten schützen ihre Arme über den Kopf im versuch dem Hagel aus Glas zu entgehen.
Das erreichende Dach fokussiert bereitete Dalein sich auf den Aufprall vor.
Die Zeit setzte wieder ein und mit ausgestreckten Armen krachte Dalein auf das Dach und rollte sich schnell darüber ab und kletterte mit schnellen Bewegungen an der Hausmauer hinunter als die Spezialeinheit im gleichen Moment in den Raum Daleins Massakers eintraten.


© Daniel Koch


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Beschreibung des Autors zu "Feeling Mask Act Three: Controll"

Bin gespannt wie euch der dritte (etwas brutalere) Akt gefällt.
Hoffe natürlich gut :D

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